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Scott Scram MTB Racing Team - UCI MTB WORLD CUP Runde 1 - MONA YONGPYONG, SÜDKOREA

Der erste Weltcup der Saison führte das Team an diesem Wochenende weit weg von der Heimat – in das ruhige Bergdorf Mona YongPyong in Südkorea. Als erster Weltcup des Jahres und zugleich der erste UCI-Mountainbike-Weltcup überhaupt in Asien war die Veranstaltung von großer Spannung und vielen Unbekannten geprägt. Trotz einer schwierigen Off-Season und noch anspruchsvollerer Rennbedingungen zeigte das Team eine starke Leistung und lieferte überzeugende Ergebnisse ab.

Short Track (XCC)
Den Auftakt machte das XCC-Rennen der Frauen. Emilly Johnston kämpfte sich von einer hinteren Startposition bis auf Rang 24 nach vorne und sicherte sich damit eine bessere Ausgangslage für das XCO-Rennen am Sonntag. Ein starkes Ergebnis, nachdem sie sich erst kürzlich von einer Verletzung aus der Off-Season erholt hatte.

„Der Start war wie immer schwierig, aber ich war positiv überrascht, wie gut sich meine Beine nach der ersten Runde angefühlt haben.“– Emilly Johnston

Bei den Männern reiste Fabio Püntener als aktuell bestplatzierter Fahrer der UCI-Weltrangliste an und bestätigte seine Form mit einem starken 7. Platz. Damit sicherte er sich einen Startplatz in der ersten Reihe für das XCO.

Auch Filippo Colombo überzeugte. Er führte die letzte Runde an und überquerte die Ziellinie auf Rang 5, wodurch auch er sich einen Platz in der ersten Startreihe sicherte.
Björn Riley fuhr ebenfalls an der Spitze des Rennens, bis eine unglückliche Kollision mit einem Baum sein Rennen vorzeitig beendete und ihn ins Krankenhaus brachte. Dank einiger Stiche sowie der schnellen Arbeit des medizinischen Teams und der Physiotherapeuten saß er bereits am nächsten Tag wieder auf dem Rad.

„Ich bin mit meinem Gefühl auf dem Bike zufrieden. Mir haben lediglich die Beine für den Sprint auf der letzten Runde gefehlt.“ – Filippo Colombo

Cross-Country Olympic (XCO)
Der Sonntag brachte Regen, der die Strecke in eine Schlammwüste verwandelte und für einige der härtesten Rennbedingungen sorgte, die man sich vorstellen kann. Die meisten Anstiege waren nicht mehr fahrbar, sodass die Athletinnen und Athleten mehr Zeit laufend als fahrend verbrachten.

„Man konnte praktisch nicht fahren, es war nur noch Laufen. Man kam einfach nicht mehr vorwärts, sondern ging nur noch zu Fuß.“ – Emilly Johnston

Für Emilly wurde das Frauenrennen zu einer besonders harten Herausforderung. Die Bedingungen machten selbst das Laufen schwierig. „Das hatte mit einem Mountainbike-Rennen nur noch wenig zu tun. Es war eher ein Laufrennen.“

Männerrennen
Trotz der extremen Bedingungen zeigte das Team eine starke Leistung. Filippo Colombo und Fabio Püntener hielten sich über das gesamte Rennen hinweg in den Top Ten und überquerten die Ziellinie auf den Plätzen 8 und 10. Damit sammelten sie wichtige Punkte zum Saisonauftakt.

„Ich glaube, wir hatten noch nie einen Weltcup wie diesen.“ – Fabio Püntener

Trotz seines Sturzes im Short Track und einer Startposition aus der fünften Reihe zeigte Björn Riley ein beeindruckendes Rennen. Runde für Runde arbeitete er sich nach vorne und überholte Fahrer um Fahrer. Am Ende belegte er Rang 11 – sein bisher bestes Ergebnis in einem Elite-Weltcup.

„Das fühlt sich gut an, aber irgendwie fühlt es sich nicht wie ein echtes Rennen an. Ich glaube, ich bin noch nie in meinem Leben so viel gelaufen. Deshalb bin ich zufrieden.“ – Björn Riley

Auch Andri Frischknecht zeigte eine starke Leistung. Vom Ende des Feldes kämpfte er sich durch das Chaos nach vorne und erreichte schließlich Platz 35.

„Ich bin froh, dieses Rennen überhaupt beendet zu haben, denn die Bedingungen waren extrem schwierig und teilweise sehr heikel.“ – Andri Frischknecht

Fazit
Der Weltcup-Auftakt in Mona YongPyong stellte die Fahrerinnen und Fahrer vor außergewöhnliche Herausforderungen. Regen, tiefer Schlamm und kaum fahrbare Passagen machten das Wochenende zu einem der härtesten Rennen der letzten Jahre. Dennoch bewies das Team Kampfgeist und Konstanz: starke XCC-Ergebnisse, zwei Top-10-Platzierungen im XCO sowie Björn Rileys bestes Elite-Weltcupresultat zeigen, dass die Form zum Saisonstart stimmt. Mit wichtigen Punkten im Gepäck richtet sich der Blick nun auf die nächste Weltcup-Station in Europa.

Fotos: (c) Scott Scram MTB Racing Team / Piper Albrecht / Ross Bell

Weitere Informationen unter www.scott-sram.com

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0172-2101311
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42855 Remscheid
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