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Specialized Factory Racing Team - Mona YongPyong, Korea Runde 1
Wir sind zurück im Renngeschehen. Wir sind zurück auf der obersten Stufe. Sina Frei gewann nicht einfach nur – sie dominierte das gesamte Wochenende. XCC. XCO. Doppelsieg. Als erst die 10. Frau in der Geschichte gelang ihr dieses Kunststück.
Eine komplette Leistung unter zwei völlig unterschiedlichen Rennbedingungen. Und der Vorteil wurde deutlich sichtbar: das Epic 9. Mehr Traktion. Mehr Effizienz. Mehr Geschwindigkeit, wenn es darauf ankam. In der Lage, Linien zu fahren, die andere nicht bewältigen konnten. Auch das Team knüpfte nahtlos an die vergangene Saison an. Es übernahm die Führung in der Gesamtwertung und brachte Specialized bereits nach dem ersten Rennwochenende zurück auf die oberste Stufe des Podiums. Das war nicht einfach nur ein Sieg. Das war kein Glück. Das war technische Höchstleistung. Ein klares Statement.
Neue Saison. Neue Maschine. Das brandneue Epic 9.
Dieses Wochenende markierte das Debüt von etwas völlig Neuem: dem leichtesten, schnellsten und leistungsfähigsten XC-Racebike, das wir je entwickelt haben – konstruiert, um Fahrerinnen und Fahrer auch auf den wildesten Strecken kontrolliert und effizient zu halten.
Wir haben es angekündigt. Und wir haben es gleich zweimal bewiesen.
Mit allen drei Fahrerinnen in den Top 10 und den schnellsten Abfahrtszeiten sprach die Leistung für sich selbst. Sie zeigte eindrucksvoll, wozu dieses Bike fähig ist und welchen Vorteil es bietet. Dies ist ein Bike, das nicht nur dafür gebaut wurde, Rennen zu fahren – sondern neu zu definieren, wie Rennen gewonnen werden.
Vor dem Rennen | Bereit für die Herausforderung
Nach einer reibungslosen Anreise nach Korea hatte das Team ausreichend Zeit, anzukommen, sich zu akklimatisieren und sich optimal vorzubereiten. Die Unterstützung des koreanischen Marktes spielte dabei eine wichtige Rolle und sorgte für eine äußerst professionelle und unkomplizierte Rennwoche im Ausland. So konnten die Fahrerinnen und Fahrer unter den bestmöglichen Bedingungen performen. Die Vorbereitung stimmte bis ins Detail: Streckenbegehungen, technische Besprechungen und taktische Analysen. Das Fundament war gelegt.
Fahrer-Check | Das Team war bereit
Die Zielsetzung war klar: gemeinsam fahren, offensiv agieren und um die Spitzenplätze kämpfen. Alle Athletinnen und Athleten präsentierten sich in starker Form und kamen mit frischem Selbstvertrauen nach Korea, nachdem sie bereits vor Saisonbeginn Rennen gewonnen hatten. Sie waren bereit, wieder ganz vorne im Weltcupgeschehen mitzumischen. An diesem Wochenende fehlten Boichis, der seine Straßenrenn-Verpflichtungen fortsetzte, bevor er ins Mountainbike zurückkehrt, sowie Koretzky, der sich weiterhin von einem Armbruch und einer Operation erholt.
Blevins fällt aus
Das Samstagstraining brachte einen Rückschlag. Christopher Blevins stürzte im Training und brach sich das Schlüsselbein. Er reiste für eine Operation nach Hause und wird die nächste Runde in Tschechien verpassen. Er erhält die bestmögliche medizinische Betreuung, und die Genesung hat bereits begonnen. Er wird stärker zurückkommen.
XC Frauen | Das perfekte Wochenende
Im XCC am Freitag setzten die Frauen früh ein Zeichen. Batten arbeitete sich von der dritten Startreihe direkt an die Spitze vor, während Frei und Stigger dicht dahinter folgten. Bereits in den ersten Runden hatten sich alle drei Fahrerinnen in der Spitzengruppe etabliert und waren perfekt für die Singletrails positioniert. In Runde fünf änderte sich das Rennen entscheidend. Batten stürzte schwer, nachdem sie einen Baum touchiert hatte. Das Team entschied sich daraufhin, sie aus dem Rennen zu nehmen, um ihre Gesundheit und den Start im Sonntagsrennen nicht zu gefährden. An der Spitze blieben Frei und Stigger ruhig und kontrolliert.
Perfektes Timing.
Auf der Schlussrunde setzte Frei ihren entscheidenden Angriff und fuhr souverän zum Sieg. Ein Saisonauftakt mit Nachdruck. Stigger belegte nach einem starken Rennen Rang vier.
XCO am Sonntag
Das XCO-Rennen stellte die Fahrerinnen vor völlig andere Herausforderungen. Kalte Temperaturen, starker Regen, tiefer Schlamm und verkürzte Renndistanzen machten das Rennen zu einem Kampf ums Überleben. Mit zunehmender Verschlechterung der Bedingungen übernahm Frei die Kontrolle. Sie setzte sich an die Spitze, fuhr Passagen, die andere nicht bewältigen konnten, und gewann sowohl bergauf als auch bergab entscheidende Sekunden. Ihre technische Präzision und ein perfekt abgestimmtes Setup ermöglichten es ihr, dort zu pushen, wo andere kämpfen mussten – insbesondere in den Abfahrten, wo sie konstant Zeit gutmachte.
Letzte Runde
Frei startete ihre Attacke, schloss einen Rückstand von über 40 Sekunden und übernahm die Führung. Mit Tempo und Selbstvertrauen sicherte sie sich den Sieg.
XCC-Siegerin. XCO-Siegerin. Perfekter Doppelsieg.
Hinter ihr belegte Stigger Rang 6 und Batten Rang 9. Damit landeten alle drei Fahrerinnen in den Top 10 und sammelten wichtige Punkte für die Gesamtwertung.
„Ich habe mich darauf gefreut zu zeigen, wie hart ich über den Winter gearbeitet habe. Mein neues Epic 9 war einfach großartig und ich habe das Racing hier mit diesem Bike wirklich genossen.“ – Sina Frei
XC Männer | Geschwindigkeit, Rückschläge und Kampfgeist
Das Rennen wurde vom Start weg mit voller Intensität gefahren. Im XCC setzte Vidaurre früh Akzente, während Blevins sich kontinuierlich nach vorne arbeitete und zur Rennmitte die Spitzengruppe erreichte. Beide wirkten auf dem Epic 9 souverän und voll im Kontrolle. Vidaurre beendete das Rennen auf Platz 11, Blevins auf Platz 28.
XCO am Sonntag
Vidaurre startete stark und ging besonders in den Abfahrten volles Risiko ein. Er wählte Linien, die andere nicht fahren konnten. Ein Vorderreifen-Plattfuß zur Rennmitte kostete wertvolle Zeit. Kurz darauf stürzte er zusätzlich, während sich das Rennen aufgrund der Bedingungen zunehmend zu einem Laufwettbewerb entwickelte. Doch er gab nicht auf. Runde um Runde kämpfte er sich zurück und zeigte eine der bemerkenswertesten Leistungen des Tages. Dafür wurde er zum „Rider of the Week“ gewählt – als erster Athlet überhaupt, der die Fan-Abstimmung gewann.
Das Setup, das gewinnt
Zwei Rennen. Zwei völlig unterschiedliche Bedingungen. Eine erfolgreiche Plattform.
- S-Works Epic 9 – Die nächste Evolutionsstufe der XC-Geschwindigkeit
- Roval Control World Cup Laufräder – Präzision und Effizienz
- Body Geometry – Wissenschaftlich belegte Performance
Vom schnellen und trockenen XCC bis zum kalten, nassen und schlammigen XCO entwickelte sich Sina Freis Setup kontinuierlich weiter und zeigte eindrucksvoll die Vielseitigkeit des Epic 9.
XCC | Schnell und trocken
- Reifen: S-Works Air Trak – 1,0 bar vorne & hinten
- Antrieb: 36-Zahn-Kettenblatt
- Gabel: RockShox SID SL – 60 psi, 10 Klicks Rebound
- Dämpfer: RockShox SID Luxe – 96 psi, 5 Klicks Rebound
Ausgelegt auf maximale Geschwindigkeit, Effizienz und optimale Kraftübertragung.
XCO | Nass, schlammig, anspruchsvoll
- Reifen: 0,98 bar vorne & hinten
- Antrieb: 32-Zahn-Kettenblatt
- Powermeter: Aufgrund der extremen Bedingungen entfernt
Optimiert für Traktion, Kontrolle und Effizienz.
Unterschiedliche Setups. Dasselbe Ergebnis. Denn wenn sich die Bedingungen ändern, passt sich Performance an – und genau dort entsteht der entscheidende Vorteil.
Gemeinsam gewinnen wir
Der Ton ist gesetzt. Der Anspruch ist klar. Von trockenen Highspeed-Bedingungen bis hin zu brutalem Schlamm lieferte das Team ab und zeigte erneut, was möglich ist, wenn Vorbereitung, Material und Mentalität perfekt zusammenspielen. Ein Doppelsieg, starke Teamleistungen und ein brandneues Epic 9, das seine Fähigkeiten bereits beim ersten Einsatz eindrucksvoll unter Beweis stellte. Mit diesem Schwung geht es nun zurück nach Europa.
Nové Město na Moravě ist die nächste Station. Die Führung gehört uns. Und wir haben nicht vor, sie wieder abzugeben.
Fotos: (c) Specialized Factory Racing Team
Weitere Informationen unter www.specialized.com/us/en