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MTB Sport News Juni 2026 86 - www.mtb-sport.de - die Mountainbike Seite im Netz!

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MTB-News > Juni 2026

Das Lexware Mountainbike Team beim vierten Weltcup in Lenzerheide (Schweiz) - Paul Schehl fährt erneut allen davon - Der 22-Jährige vom Lexware Mountainbike Team gewinnt auch beim Weltcup in Lenzerheide
beide Rennen der Klasse U23

 
Er  kann es bei fiesen, seifig-nassen Bedingungen wie beim Weltcup in   Leogang (Österreich). Er kann es aber auch bei trocken-heißem Wetter und  hohen Geschwindigkeiten wie jetzt beim Weltcup in Lenzerheide  (Schweiz): In Leogang hat Paul Schehl vom Lexware Mountainbike Team die  beiden Weltcuprennen der U23-Klasse gewonnen, Short Track (XCC) und  Cross-Country (XCO), das Kunststück wiederholte der 22-Jährige an diesem  Wochenende auf 1500 Metern Höhe im Kanton Graubünden erneut (Foto  oben). Alle vier Rennen hat er von der Spitze aus gewonnen,  überzeugender kann man Siege nicht herausfahren.  Durch die zahlreichen  Siegerehrungen hat er es mittlerweile auch bei der anschließenden  Sektspritzerei auf ein erstaunliches Niveau gebracht: Keiner produziert  so schöne Sekt-Fontänen wie Paul. Nach den jüngsten Erfolgen führt er  nun in der U23-Klasse die Weltcup-Gesamtwertung sowohl im Short Track  als auch im Cross-Country an. "Er hat gerade einen Lauf", sagt Lexware  Teammanager Daniel Berhe, "er hatte eine gute Vorbereitung auf die  Saison und er ist auch in seiner mentalen Mitte. Er gewinnt die Rennen  physisch, aber auch vom Kopf her". Nach dem Wettkampf ist das Lexware  Team geschlossen nach Davos weitergefahren, wo die Mannschaft ein  Trainingslager absolviert. "Wir sind mehrfach im Jahr zum Trainieren in  Davos, im Sommer wie auch im Winter. Wir bereiten uns dort auf die  nächsten Weltcuprennen vor", sagt Berhe.

Short Track U23: Pauls Mountainbike-Hattrick
"Drei in  Folge - mega geil", jubelt Paul Schehl, nachdem er in Lenzerheide den  dritten Short-Track-Weltcup in Folge gewonnen hat. Erneut kontrollierte  er das Renngeschehen in der Klasse U23, diktierte das Tempo und hatte in  der Schlussphase den größten Punch. "Paul ist alles von vorne  gefahren", sagt Teammanager Berhe, erneut eine Demonstration der Stärke.  "Der Wettkampf war sehr knackig", erzählt Paul, "die Strecke war sehr  trocken, die Geschwindigkeit extrem hoch". Er positionierte sich wie  eigentlich immer in dieser Saison sofort in der Spitzengruppe und hielt  das Tempo dort hoch, um das Rennen schwierig und hart zu machen. "Bei  'two laps to go' habe ich das erste Mal attackiert und gedacht, dass ich  vielleicht schon wegkomme", erzählt Paul, "hat aber noch nicht  funktioniert". Also versuchte er es in der nächsten Runde am selben  Anstieg noch einmal, "da hat es dann so einigermaßen geklappt". Er hatte  zwischen sich und die schärfsten Verfolger einen kleinen Puffer  herausgefahren, den er bis ins Ziel erfolgreich verteidigte.  
"Der zwölfte Platz gibt mir viel Selbstvertrauen"
Der beste  Short-Track-Weltcup seiner bisherigen Karriere gelang dem Schweizer  Khalid Sidahmed, der seit dieser Saison für das Lexware Team startet.  "Mit dem zwölften Platz bin ich sehr zufrieden, der gibt mir sehr viel  Selbstvertrauen für das Cross-Country-Rennen am Sonntag", sagt der  21-Jährige. Zuvor hatte er oft Schwierigkeiten mit der extremen  Explosivität, die in den Short Races abgerufen wird, in Lenzerheide lief  es dieses Mal von Anfang an anders. Start aus der zweiten Reihe, "bin  solide weggekommen und konnte meine Position lange relativ gut halten".  Ein Top-acht-Ergebnis war in Reichweite, ein kleiner Zwischenfall  brachte ihn jedoch um die Chance: "Ich wurde zu so einem Pfosten hin  abgedrängt, da habe ich ein paar Positionen verloren." Rang zwölf  bedeutet zweite Startreihe im XCO-Rennen und eine gute Ausgangsposition  in der langen Cross-Country-Variante, in der er zuletzt im Weltcup mit  zwei elften Plätzen überzeugt hatte.

Cross-Country U23: "Die Geschwindigkeit war brutal"
Auch im  Cross-Country-Rennen fackelte Paul Schehl nicht lange. Nach der   Startloop und ersten Runde setzte er sich zu Beginn des zweiten  Durchgangs von seinen schärfsten Widersachern ab und baute seinen  Vorsprung kontinuierlich aus. "Ich habe die Pace hochgehalten und von  den Leuten an der Strecke habe ich ständig gehört, wie groß mein  Vorsprung ist." Mal waren es 23 Sekunden, mal 34 und auch mal 39, dann  wieder etwas weniger. Seinen Vorsprung verteidigte er hartnäckig,  während hinter ihm die Verfolger wechselten. "Ich bin mein Ding  gefahren, mein eigenes Rennen", sagt Paul, "mit dem Ergebnis bin ich  mega zufrieden". Er freue sich nun auf Davos, "auf das Training mit den  Jungs und das freie Wochenende".

"Das Rennen war von Anfang an extrem hart", sagt Khalid Sidahmed, "die  Geschwindigkeit am ersten Anstieg war brutal". Er habe sich in den  technischen Passagen, auf den vielen Wurzeln extrem gut gefühlt, erzählt  der Schweizer, "dort konnte ich mich immer wieder gut erholen". Mühe  hatte er jedoch stets am langen Anstieg, die Aussicht auf einen  Top-Ten-Platz war dennoch bis kurz vor dem Ziel intakt: "Ich bin  allerdings mit zwei sehr sprintstarken Fahrern am Ende zusammen gewesen  und konnte mich nicht behaupten". Er sei zufrieden mit seiner Leistung,  "das war das Maximum, was drin war". Ihn nerve allerdings ein wenig,  dass er zum dritten Mal hintereinander Elfter im XCO-Weltcup geworden  sei und die Top Ten knapp verpasst habe. "Sonst war es cool, ich habe  keine Fehler gemacht", sagt Khalid.  
 
"Die nächste Chance ist nicht weit"
Weil sich  Nicholas Konecny nicht für den Short Track qualifiziert hatte, stand er  im großen Starterfeld weit hinten auf Position 49. Zudem spürte er die  Rückenprobleme, die ihn in Leogang geplagt hatten, immer noch leicht.  "Es ist aber schon sehr viel besser geworden", sagt der 20-jährige  US-Boy aus Colorado. Er habe sich gut und stark gefühlt im  Cross-Country-Rennen, seine Aufholjagd bis auf Platz 20 unterstreicht  das: "I am happy with the race."

Noch etwas weiter hinten im Starterfeld musste sich Noel Toth  einsortieren: Position 74. Für den  jungen Schweizer, der gerade am  Sportgymnasium seine Abschlussprüfungen schreibt, ist es in seinem  zweiten U23-Jahr zur Regel geworden, dass er sich erst einmal von hinten  nach vorne kämpfen muss. Was ihm jedoch mit einer guten Portion  Kampfgeist immer wieder gelingt. "Ich hatte einen ziemlich guten Start  und dachte, dass ich das Tempo beibehalten und so weit nach vorne kommen  kann", erzählt der 19-Jährige, dann schnauft er schwer: "Von der  vierten Runde an ging nicht mehr viel. Ich hatte zu kämpfen". Auf Rang  41 kam er ins Ziel, Ende der Woche sind die Prüfungen vorbei, Noel hat  dann wieder mehr Zeit fürs Training. "Und die nächste Chance ist nicht  weit, ich bin zuversichtlich", sagt er.
 
"Das hat voll Spaß gemacht"
Antonia  Weeger gelang in Lenzerheide mit Rang 27 im U23-Rennen der Frauen ihr  bestes Weltcup-Ergebnis in dieser Saison. "Damit bin ich mehr als  zufrieden", kommentierte sie ihr Abschneiden. Angefangen hatte der  Wettkampf nicht gut, "die Startloop war richtig schlecht. Ich bin nicht  richtig reingekommen, habe mich schwer getan". Irgendwann ging es aber  doch und sie begann, Fahrerinnen einzusammeln. "Das hat voll Spaß  gemacht. Ich hatte guten Druck", sagt sie, "ich bin happy".

"Ich bin happy und gut in Form"
Liam Bessal  vom Lexware Mountainbike Team war bei einem Wettkampf der "Trophée  International des Jeunes Vététistes" (TIJV) in Fumay (Frankreich) nahe  der belgischen Grenze am Start, einem dreiteiligen  Mountainbike-Wettkampf für Jugendliche in den Disziplinen  Downhill/Enduro, Trial und Cross-Country. Bei heißen Temperaturen wurde  zunächst der Trial ausgetragen. "Ich war eigentlich ganz gut, es fehlt  mir allerdings noch ein bisschen an Geschwindigkeit. Durch das zu lange  Zögern habe ich Zeit verloren und bin am letzten Tor einer Zone  gestürzt", erzählt Liam, der in Waltenheim im Elsass wohnt und in der  Klasse U15 startet. Trotz des kleinen Malheurs wurde Liam Dritter,  "damit bin ich ganz zufrieden". Am Nachmittag war Downhill dran. "Ich  habe mich auf der Strecke wohl gefühlt", sagt der 14-Jährige, nach dem  ersten Lauf war er Zweiter. Im zweiten Durchgang war er schneller  unterwegs und festigte  seinen zweiten Rang, die Tageswertung schloss er  als Dritter ab. Im Cross-Country-Rennen einen Tag später erwischte er  "einen guten Start". Er lag nur wenig hinten den beiden Führenden  zurück. "In der zweiten Runde hat mir am Anstieg die Hitze zugesetzt und  ich habe ein paar Sekunden verloren", erzählt Liam, der den dritten  Platz bis ins Ziel halten konnte. "Es war sehr heiß und das Feld war  stark. Ich bin happy und gut im Form", sagt Liam, der in der  U15-Gesamtwertung in Fumay den zweiten Platz belegte.

                                                       
Das nächste Highlight:
Die  Veranstaltung in Davos nennt sich "das Berg-Spektakel". Das  Singletrail-Netz umfasst mehr als 700 Kilometer aller  Schwierigkeitsgrade, die Region Davos/Klosters zählt zu den  attraktivsten Bike-Destinationen in den Alpen und unterstützt das  Lexware Mountainbike Team als Sponsor. Die Klasse U19 eröffnet am  Sonntag um 10.15 Uhr die Wettkämpfe, Elite- und U23-Frauen starten um  12.10 Uhr, um 14.10 sind Elite- und U23-Männer dran.

Fotos: (c) Armin M. Küstenbrück / EGO-Promotion

Weitere Informationen unter www.lexware-mountainbike-team.de

Das Lexware Mountainbike Team beim vierten Weltcup in Lenzerheide (Schweiz) - Paul Schehl fährt erneut allen davon - Der 22-Jährige vom Lexware Mountainbike Team gewinnt auch beim Weltcup in Lenzerheide beide Rennen der Klasse U23

Er  kann es bei fiesen, seifig-nassen Bedingungen wie beim Weltcup in   Leogang (Österreich). Er kann es aber auch bei trocken-heißem Wetter und hohen Geschwindigkeiten wie jetzt beim Weltcup in Lenzerheide  (Schweiz): In Leogang hat Paul Schehl vom Lexware Mountainbike Team die  beiden Weltcuprennen der U23-Klasse gewonnen, Short Track (XCC) und  Cross-Country (XCO), das Kunststück wiederholte der 22-Jährige an diesem Wochenende auf 1500 Metern Höhe im Kanton Graubünden erneut (Foto  oben). Alle vier Rennen hat er von der Spitze aus gewonnen,  überzeugender kann man Siege nicht herausfahren.  Durch die zahlreichen  Siegerehrungen hat er es mittlerweile auch bei der anschließenden  Sektspritzerei auf ein erstaunliches Niveau gebracht: Keiner produziert  so schöne Sekt-Fontänen wie Paul. Nach den jüngsten Erfolgen führt er  nun in der U23-Klasse die Weltcup-Gesamtwertung sowohl im Short Track  als auch im Cross-Country an. "Er hat gerade einen Lauf", sagt Lexware  Teammanager Daniel Berhe, "er hatte eine gute Vorbereitung auf die  Saison und er ist auch in seiner mentalen Mitte. Er gewinnt die Rennen  physisch, aber auch vom Kopf her". Nach dem Wettkampf ist das Lexware  Team geschlossen nach Davos weitergefahren, wo die Mannschaft ein  Trainingslager absolviert. "Wir sind mehrfach im Jahr zum Trainieren in  Davos, im Sommer wie auch im Winter. Wir bereiten uns dort auf die  nächsten Weltcuprennen vor", sagt Berhe.

Short Track U23: Pauls Mountainbike-Hattrick
"Drei in  Folge - mega geil", jubelt Paul Schehl, nachdem er in Lenzerheide den  dritten Short-Track-Weltcup in Folge gewonnen hat. Erneut kontrollierte er das Renngeschehen in der Klasse U23, diktierte das Tempo und hatte in  der Schlussphase den größten Punch. "Paul ist alles von vorne  gefahren", sagt Teammanager Berhe, erneut eine Demonstration der Stärke.  "Der Wettkampf war sehr knackig", erzählt Paul, "die Strecke war sehr  trocken, die Geschwindigkeit extrem hoch". Er positionierte sich wie  eigentlich immer in dieser Saison sofort in der Spitzengruppe und hielt  das Tempo dort hoch, um das Rennen schwierig und hart zu machen. "Bei  'two laps to go' habe ich das erste Mal attackiert und gedacht, dass ich  vielleicht schon wegkomme", erzählt Paul, "hat aber noch nicht  funktioniert". Also versuchte er es in der nächsten Runde am selben  Anstieg noch einmal, "da hat es dann so einigermaßen geklappt". Er hatte  zwischen sich und die schärfsten Verfolger einen kleinen Puffer  herausgefahren, den er bis ins Ziel erfolgreich verteidigte.

"Der zwölfte Platz gibt mir viel Selbstvertrauen"
Der beste  Short-Track-Weltcup seiner bisherigen Karriere gelang dem Schweizer  Khalid Sidahmed, der seit dieser Saison für das Lexware Team startet. "Mit dem zwölften Platz bin ich sehr zufrieden, der gibt mir sehr viel  Selbstvertrauen für das Cross-Country-Rennen am Sonntag", sagt der  21-Jährige. Zuvor hatte er oft Schwierigkeiten mit der extremen  Explosivität, die in den Short Races abgerufen wird, in Lenzerheide lief  es dieses Mal von Anfang an anders. Start aus der zweiten Reihe, "bin  solide weggekommen und konnte meine Position lange relativ gut halten".  Ein Top-acht-Ergebnis war in Reichweite, ein kleiner Zwischenfall  brachte ihn jedoch um die Chance: "Ich wurde zu so einem Pfosten hin  abgedrängt, da habe ich ein paar Positionen verloren." Rang zwölf  bedeutet zweite Startreihe im XCO-Rennen und eine gute Ausgangsposition  in der langen Cross-Country-Variante, in der er zuletzt im Weltcup mit  zwei elften Plätzen überzeugt hatte.

Cross-Country U23: "Die Geschwindigkeit war brutal"
Auch im  Cross-Country-Rennen fackelte Paul Schehl nicht lange. Nach der   Startloop und ersten Runde setzte er sich zu Beginn des zweiten Durchgangs von seinen schärfsten Widersachern ab und baute seinen  Vorsprung kontinuierlich aus. "Ich habe die Pace hochgehalten und von  den Leuten an der Strecke habe ich ständig gehört, wie groß mein  Vorsprung ist." Mal waren es 23 Sekunden, mal 34 und auch mal 39, dann  wieder etwas weniger. Seinen Vorsprung verteidigte er hartnäckig,  während hinter ihm die Verfolger wechselten. "Ich bin mein Ding  gefahren, mein eigenes Rennen", sagt Paul, "mit dem Ergebnis bin ich  mega zufrieden". Er freue sich nun auf Davos, "auf das Training mit den  Jungs und das freie Wochenende".

"Das Rennen war von Anfang an extrem hart", sagt Khalid Sidahmed, "die  Geschwindigkeit am ersten Anstieg war brutal". Er habe sich in den technischen Passagen, auf den vielen Wurzeln extrem gut gefühlt, erzählt  der Schweizer, "dort konnte ich mich immer wieder gut erholen". Mühe  hatte er jedoch stets am langen Anstieg, die Aussicht auf einen  Top-Ten-Platz war dennoch bis kurz vor dem Ziel intakt: "Ich bin  allerdings mit zwei sehr sprintstarken Fahrern am Ende zusammen gewesen  und konnte mich nicht behaupten". Er sei zufrieden mit seiner Leistung,  "das war das Maximum, was drin war". Ihn nerve allerdings ein wenig,  dass er zum dritten Mal hintereinander Elfter im XCO-Weltcup geworden  sei und die Top Ten knapp verpasst habe. "Sonst war es cool, ich habe  keine Fehler gemacht", sagt Khalid.  
"Die nächste Chance ist nicht weit"
Weil sich  Nicholas Konecny nicht für den Short Track qualifiziert hatte, stand er  im großen Starterfeld weit hinten auf Position 49. Zudem spürte er die Rückenprobleme, die ihn in Leogang geplagt hatten, immer noch leicht.  "Es ist aber schon sehr viel besser geworden", sagt der 20-jährige  US-Boy aus Colorado. Er habe sich gut und stark gefühlt im  Cross-Country-Rennen, seine Aufholjagd bis auf Platz 20 unterstreicht  das: "I am happy with the race."

Noch etwas weiter hinten im Starterfeld musste sich Noel Toth  einsortieren: Position 74. Für den  jungen Schweizer, der gerade am  Sportgymnasium seine Abschlussprüfungen schreibt, ist es in seinem  zweiten U23-Jahr zur Regel geworden, dass er sich erst einmal von hinten  nach vorne kämpfen muss. Was ihm jedoch mit einer guten Portion  Kampfgeist immer wieder gelingt. "Ich hatte einen ziemlich guten Start  und dachte, dass ich das Tempo beibehalten und so weit nach vorne kommen  kann", erzählt der 19-Jährige, dann schnauft er schwer: "Von der  vierten Runde an ging nicht mehr viel. Ich hatte zu kämpfen". Auf Rang  41 kam er ins Ziel, Ende der Woche sind die Prüfungen vorbei, Noel hat  dann wieder mehr Zeit fürs Training. "Und die nächste Chance ist nicht  weit, ich bin zuversichtlich", sagt er.
"Das hat voll Spaß gemacht"
Antonia  Weeger gelang in Lenzerheide mit Rang 27 im U23-Rennen der Frauen ihr  bestes Weltcup-Ergebnis in dieser Saison. "Damit bin ich mehr als zufrieden", kommentierte sie ihr Abschneiden. Angefangen hatte der  Wettkampf nicht gut, "die Startloop war richtig schlecht. Ich bin nicht  richtig reingekommen, habe mich schwer getan". Irgendwann ging es aber  doch und sie begann, Fahrerinnen einzusammeln. "Das hat voll Spaß  gemacht. Ich hatte guten Druck", sagt sie, "ich bin happy".

"Ich bin happy und gut in Form"
Liam Bessal  vom Lexware Mountainbike Team war bei einem Wettkampf der "Trophée  International des Jeunes Vététistes" (TIJV) in Fumay (Frankreich) nahe  der belgischen Grenze am Start, einem dreiteiligen  Mountainbike-Wettkampf für Jugendliche in den Disziplinen  Downhill/Enduro, Trial und Cross-Country. Bei heißen Temperaturen wurde  zunächst der Trial ausgetragen. "Ich war eigentlich ganz gut, es fehlt  mir allerdings noch ein bisschen an Geschwindigkeit. Durch das zu lange  Zögern habe ich Zeit verloren und bin am letzten Tor einer Zone  gestürzt", erzählt Liam, der in Waltenheim im Elsass wohnt und in der  Klasse U15 startet. Trotz des kleinen Malheurs wurde Liam Dritter,  "damit bin ich ganz zufrieden". Am Nachmittag war Downhill dran. "Ich  habe mich auf der Strecke wohl gefühlt", sagt der 14-Jährige, nach dem  ersten Lauf war er Zweiter. Im zweiten Durchgang war er schneller unterwegs und festigte  seinen zweiten Rang, die Tageswertung schloss er  als Dritter ab. Im Cross-Country-Rennen einen Tag später erwischte er  "einen guten Start". Er lag nur wenig hinten den beiden Führenden  zurück. "In der zweiten Runde hat mir am Anstieg die Hitze zugesetzt und  ich habe ein paar Sekunden verloren", erzählt Liam, der den dritten  Platz bis ins Ziel halten konnte. "Es war sehr heiß und das Feld war  stark. Ich bin happy und gut im Form", sagt Liam, der in der  U15-Gesamtwertung in Fumay den zweiten Platz belegte.
                                                      
Das nächste Highlight:
Die  Veranstaltung in Davos nennt sich "das Berg-Spektakel". Das  Singletrail-Netz umfasst mehr als 700 Kilometer aller  Schwierigkeitsgrade, die Region Davos/Klosters zählt zu den  attraktivsten Bike-Destinationen in den Alpen und unterstützt das  Lexware Mountainbike Team als Sponsor. Die Klasse U19 eröffnet am  Sonntag um 10.15 Uhr die Wettkämpfe, Elite- und U23-Frauen starten um  12.10 Uhr, um 14.10 sind Elite- und U23-Männer dran.

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