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SCOTT-SRAM holt zwei Podestplätze bei einem schlammigen Weltcup-Wochenende in Leogang - 3. Runde – UCI Mountain Bike World Cup | Leogang, Österreich Die dritte Runde des UCI Mountain Bike World Cups führte das SCOTT-SRAM Team in die malerischen österreichischen Alpen. Lange Anstiege, technische Abfahrten und zahlreiche Höhenmeter machten den Kurs in Leogang zu einer echten Herausforderung. Unbeständiges Wetter und anhaltender Regen sorgten zudem für ständig wechselnde Bedingungen und spektakuläre Rennen. Short Track (XCC) Dauerregen verwandelte das Short-Track-Rennen am Freitagabend in eine echte Schlammschlacht. Das Team war jedoch bestens vorbereitet und feierte mit einem Podestplatz sowie zwei weiteren Top-5-Ergebnissen einen erfolgreichen Auftakt ins Wochenende. „Ich habe mich in den Abfahrten richtig gut gefühlt und am Ende hat mir nur der letzte Antritt zum Sieg gefehlt.“ — Filippo Colombo Filippo Colombo setzte seinen Rennplan perfekt um, blieb jederzeit ruhig und umfuhr geschickt die zahlreichen Stürze im Fahrerfeld. Seine clevere und konstante Fahrweise wurde mit einem hervorragenden zweiten Platz belohnt. Auch Fabio Püntener zeigte ein starkes Rennen. Bis zum Schluss kämpfte er um einen Podestplatz und überquerte die Ziellinie schließlich auf Rang vier. Bjorn Riley fuhr selbstbewusst in der Spitzengruppe und hielt sich lange in aussichtsreicher Position. Ein Sturz im Start-/Zielbereich warf ihn jedoch zurück. Mit einer starken Aufholjagd sicherte er sich dennoch einen Startplatz in der zweiten Reihe für das XCO-Rennen. „Ich habe wirklich gelitten. Dann habe ich gemerkt, dass es allen anderen genauso ging, und konnte wieder aufschließen.“ — Fabio Püntener Im Rennen der Frauen erwischte Emilly Johnston einen starken Start, ging das Rennen jedoch etwas zu offensiv an und musste im weiteren Verlauf dafür bezahlen. „Ich war einfach etwas zu motiviert und habe zu früh versucht, Plätze gutzumachen. Dadurch bin ich später komplett eingebrochen.“ — Emilly Johnston Cross Country Olympic (XCO) Am Sonntag sorgte noch stärkerer Regen für die schwierigsten Bedingungen des gesamten Wochenendes – insbesondere im Rennen der Frauen. Plattfüße, Stürze und ständige Positionskämpfe prägten das Renngeschehen. Für das Highlight des Wochenendes sorgte jedoch Bjorn Riley. Bjorn erwischte einen hervorragenden Start und etablierte sich früh in der Spitzengruppe. Bereits in den ersten Runden wurde er jedoch durch einen Plattfuß weit zurückgeworfen. Gemeinsam mit Fabio Püntener kämpfte er sich anschließend eindrucksvoll wieder nach vorne. Runde für Runde machte Bjorn weitere Positionen gut und überquerte die Ziellinie zunächst als Vierter – sein mit Abstand bestes Weltcup-Ergebnis und eine beeindruckende Reaktion auf das unglückliche Ende seines letzten XCO-Weltcups. „Nach dem Plattfuß habe ich richtig gelitten. Ich dachte, ich würde weit zurückfallen, aber mein Teamkollege Fabio hat mich den Anstieg hochgezogen. Ich habe einfach nur auf sein Hinterrad geschaut und versucht zu überleben.“ — Bjorn Riley Doch damit war das Rennen noch nicht vorbei. Nach dem Zieleinlauf wurde der zunächst zweitplatzierte Fahrer disqualifiziert. Dadurch rückte Bjorn auf Rang drei vor und durfte sich über seinen ersten Weltcup-Podestplatz freuen. „Das ist einfach mega.“— Bjorn Riley Auch Fabio erwischte einen starken Start und konnte sich zunächst in der Spitzengruppe behaupten. Gegen Rennende musste er dem hohen Tempo etwas Tribut zollen, belegte aber dennoch einen starken zehnten Platz – ein solides Ergebnis unter äußerst schwierigen Bedingungen. Für Filippo nahm das Rennen bereits kurz nach dem Start eine unerwartete Wendung. Ein Sturz warf ihn weit zurück, doch mit großem Kampfgeist arbeitete er sich bis auf Rang acht nach vorne. Damit platzierte SCOTT-SRAM gleich drei Fahrer in den Top Ten. „Ich hatte immer weniger Energie, bis die letzten Runden nur noch daraus bestanden, irgendwie kämpfend ins Ziel zu kommen.“— Fabio Püntener Auch Andri Frischknecht zeigte über das gesamte Rennen hinweg eine starke Leistung. Runde für Runde machte er Positionen gut und arbeitete sich kontinuierlich nach vorne. „Ich hatte ein gutes Tempo und habe das Beste aus der Situation gemacht.“ — Andri Frischknecht Im Rennen der Frauen stürzte Emilly Johnston zur Rennmitte schwer über den Lenker. Dennoch setzte sie das Rennen fort und kämpfte sich bis ins Ziel. „Ich hatte einen ziemlich heftigen Überschlag über den Lenker. Es war ein harter Tag für mich.“ — Emilly Johnston Fotos: (c) Scott Scram MTB Racing Team Weitere Informationen unter www.scott-sram.com |