MTB-News > Juni 2026
Nachwuchstalent Liam Bessal vom Lexware Mountainbike Team in Frankreich am Start und Teamkollegin Maxi Strittmatter in der Schweiz - Liam Bessal hat im Enduro Pech, unterstreicht seine Fähigkeiten jedoch mit Rang zwei im Cross-Country - Juniorin Maxi Strittmatter wird Vierte in Seon in der Schweiz In Remiremont in den Vogesen wurde am Wochenende ein Wettkampf der "Trophée Interrégional des Jeunes Vététistes" (TIJV) ausgetragen. Hinter dem Begriff, der etwas ungelenk dahherkommt, versteckt sich eine Rennserie für Mountainbike-Talente, die an zwei Tagen in drei verschiedenen Disziplinen antreten: Trial, Downhill/Enduro und Cross-Country. Liam Bessal (Archivfoto oben/A. Küstenbrück) aus Waltenheim im Elsaß gehört in seiner Altersklasse U15 im Nachbarland zu den Besten. "Liam ist schon als Kind immer gerne Rad gefahren", erzählt seine Mutter Karin, als er "fünf oder sechs Jahre alt war, haben wir ihn in einem Radsportverein bei uns in der Nähe angemeldet, um zu schauen, ob es ihm da gefällt". Das tat es: Er habe schnell Gefallen am Verein und den Wettkämpfen gefunden. "Mir gefällt am Mountainbiken, dass man draußen ist und in vielen verschiedenen Trails, technischen Passagen und bei Sprüngen gefordert wird", sagt Liam. Seit dieser Saison startet er für das Lexware Mountainbike Team. Die erste Prüfung in Remiremont war Trial. Es war der erste Wettkampf dieser Art für den 14-Jährigen in dieser Saison, das erste Event hatte er aufgrund eines Trainingssturzes verpasst. Vier Zonen waren zu meistern, drei traditionelle und eine mit Schwerpunkt Geschicklichkeit. Die Aufgabe: In zwei Minuten möglichst viele Runden absolvieren. Liam schaffte im traditionellen Teil drei Runden und erhielt volle Punktzahl, den Geschicklichkeitsteil absolvierte er ebenfalls dreimal und wurde Vierter. "Gutes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass ich nicht viel Trial trainiert habe."Am Nachmittag wurde der Enduro-Teil in zwei Läufen ausgetragen. "Im ersten Lauf war ich gut unterwegs bis ich mir einen Platten am Hinterrad eingefangen habe", erzählt Liam, "ich konnte nur noch langsam fahren oder musste das Rad schieben." Er wurde Vorletzter." Der zweite Lauf gelang ihm gut, aufgrund des Malheurs im ersten Durchgang musste er sich jedoch in der Addition mit Rang 32 zufrieden geben. Das Ergebnis aus Trial und Enduro (Rang 16) ergab den Startplatz für das Cross-Country-Rennen. Liam startete aus der dritten Reihe und stand schon nach 100 Metern im Stau, da die Strecke in einen Singletrail abknickte. "Ich habe mich aber super gefühlt und konnte anschließend eine Aufholjagd starten", sagt Liam. Nach der ersten Runde kämpfte er mit einem Konkurrenten schon um den zweiten Platz. Anschließend konnte sich Liam von ihm absetzen und Rang zwei bis ins Ziel verteidigen. "Die Strecke hat mir sehr gut gefallen. Schade, dass ich beim Enduro einen Platten hatte und weiter hinten starten musste. Ich konnte im Cross-Country aber gut aufholen." Solides RennenJuniorin Maxi Strittmatter vom Lexware Mountainbike Team ist kurz entschlossen bei einem C3-Rennen in Seon (Schweiz) im Kanton Aargau gestartet. "Um UCI-Punkte zu sammeln", wie sie sagt. "Das Rennen lief solide, ich bin Vierte geworden." Gleich nach dem Start konnte sie sich in der Spitzengruppe einreihen, als sich die ersten beiden davonschlichen, hatte sie das in einem schmalen Trail an vierter Stelle liegend erst gar nicht bemerkt. Im Ziel hatte Maxi einen Rückstand von 3,06 Minuten auf die Schweizer Siegerin. Übrigens: In Seon wurde auch eine Klasse angeboten, die sich "Pfüderi" nennt. KI klärt auf: So nennt man in der Schweiz liebevoll kleine Knirpse. Das nächste Highlight: Der nächste Cross-Country-Weltcup findet vom 12. bis 14. Juni in Saalfelden Leogang im Salzburger Land statt. Die Short-Track-Rennen werden am Freitag (10.35 Uhr U23-Frauen/11.25 Uhr U23-Männer) ausgetragen, am Sonntag folgen die Cross-Country-Wettkämpfe: 8.30 Uhr U23-Frauen, 10.10 Uhr U23-Männer. Fotos: (c) Armin M. Küstenbrück / EGO-Promotion / Privat Weitere Informationen unter www.lexware-mountainbike-team.de |

