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La Stelvio Santini 2026: Das Gravel-Debüt und die ersten Namen in der Siegerliste

La Stelvio Santini eröffnete offiziell ihr Radsportwochenende in Bormio mit der Premiere des Gravel-Wettbewerbs, der in Zusammenarbeit mit 3T veranstaltet wurde. Den Teilnehmern standen zwei Strecken über die Schotterwege und Anstiege der Alta Valtellina zur Verfügung, wobei die Gesamtwertung anhand von Zeitmessungen auf den Bergauffahrten ermittelt wurde. Auf der Langstrecke erwies sich der Anstieg nach Boscopiano in Richtung der Cancano-Seen als entscheidende Herausforderung. Den Sieg über die 70 Kilometer sicherten sich der Österreicher Gerald Grundner vom Radl-Eck Racing Team sowie Maria Ossowska vom Team RV Einsiedeln. Auf der 44-Kilometer-Strecke triumphierten der Belgier Marijn Kemper vom Barbob Cycling Team und die Spanierin Ana Martinez Romero vom Team Sulawesi Adventures.

Das Radsportwochenende der La Stelvio Santini 2026 begann heute offiziell mit der wichtigsten Neuerung der diesjährigen Veranstaltung: der ersten Ausgabe der La Stelvio Santini Gravel, die in Zusammenarbeit mit 3T organisiert wurde und Offroad-Fans auf die Schotterstraßen und Waldwege der Alta Valtellina führte.

Der Tag verband erfolgreich Abenteuer, sportlichen Wettkampf und die Möglichkeit, die Region zu entdecken. Gleichzeitig blieb die Veranstaltung ihrer Philosophie treu, die sie seit jeher auszeichnet: die Berge und den Radsport sicher zu erleben und dabei Anstrengung und die Schönheit eines einzigartigen Erlebnisses miteinander zu teilen.

Das Gravel-Rennen übernahm das bewährte Format der Straßenveranstaltung. Die Gesamtwertung wurde ausschließlich anhand der Zeitmessungen auf den Anstiegen ermittelt. Dieser Ansatz, der von den Organisatoren ausdrücklich unterstützt wird und Teil eines umfassenden Sicherheitskonzepts ist – zu dem auch das verpflichtende Tragen des offiziellen Veranstaltungs-Trikots gehört –, ermöglichte es den Teilnehmern, Abfahrten und technisch anspruchsvollere Passagen mit größerer Sicherheit und Umsicht zu bewältigen.

Zur Auswahl standen zwei Strecken, die durch einige der eindrucksvollsten Landschaften der Alta Valtellina führten. Die Kurzstrecke war 44 Kilometer lang und umfasste 1.400 Höhenmeter sowie einen gewerteten Anstieg. Die Langstrecke führte über 70 Kilometer mit 2.000 Höhenmetern und beinhaltete zwei gewertete Bergauffahrten.

Auf der Langstrecke fiel die Entscheidung am ebenso schönen wie anspruchsvollen Anstieg nach Boscopiano: Vier Kilometer mit 542 Höhenmetern und einer durchschnittlichen Steigung von 12,8 Prozent. Der Schotteranstieg zu den Cancano-Seen stellte Kraft und Ausdauer der Fahrer auf eine harte Probe und spielte letztlich die entscheidende Rolle für die Endwertung.

Den Sieg auf der Langstrecke sicherten sich die Schweizerin Maria Ossowska vom Team RV Einsiedeln und der Österreicher Gerald Grundner vom Radl-Eck Racing Team. Bereits auf den ersten Kilometern mussten sich die Teilnehmer den steilen Rampen der Burat Wall stellen – einem der charakteristischen Anstiege der Strecke. Dieser Abschnitt verlangte den Fahrern sofort alles ab, bestimmte früh das Renntempo und vermittelte einen ersten Eindruck von den Herausforderungen des Tages.

Auf der Kurzstrecke gingen die Siege an den Belgier Marijn Kemper vom Barbob Cycling Team und die Spanierin Ana Martinez Romero vom Team Sulawesi Adventures. Auch diese Strecke bot mehrere technisch anspruchsvolle und spektakuläre Passagen, die bei den Teilnehmern besonders gut ankamen. Dazu gehörte vor allem der Singletrail durch den Wald im Bereich Madonna dei Monti, der erneut zu den beliebtesten Abschnitten zählte. Die naturnahe Passage erforderte sowohl Konzentration als auch fahrerisches Können und sorgte für ein besonders intensives Fahrerlebnis.

„Im vergangenen Jahr haben wir intensiv daran gearbeitet, eine Gravel-Version unserer Veranstaltung ins Leben zu rufen, weil wir diese Disziplin als natürliche Erweiterung des Straßenradsports sehen“, erklärte Paola Santini, Marketing Managerin bei Santini Cycling. „Diese erste Ausgabe hat uns bereits viele Ideen und wertvolles Feedback für die Zukunft geliefert. Für den Moment sind wir mit dieser gelungenen Premiere sehr zufrieden.“

Die erste Ausgabe des Gravel-Events bildete damit den perfekten Auftakt des La Stelvio Santini-Wochenendes und bestätigte erneut Bormio und die Alta Valtellina als eines der führenden internationalen Radsportziele. Die Region bietet spektakuläre Strecken, authentische Herausforderungen und intensive Erlebnisse für alle Radsportbegeisterten – sowohl auf der Straße als auch im Gelände.

„Zum Start der Gravel-Ausgabe haben wir fünf europäische Journalisten eingeladen, die sich auf Straßen- und Gravel-Radsport spezialisiert haben, um unser neues Zwei-Event-Wochenende aus erster Hand zu erleben. Das Feedback war einhellig positiv und ausgesprochen ermutigend“, ergänzte Paola Santini.

Nun richtet sich der Blick auf das traditionelle Straßenrennen, das morgen stattfindet.

Fotos: (c) La Stelvio Santini

Weitere Informationen unter www.lastelviosantini.com/

Die Stelvio Santini ist eine Amateur-Radsportveranstaltung mit drei Straßenstrecken: der langen Route über 130 km, der mittleren über 108 km und der kurzen über 64 km. Jedes Jahr zieht sie Tausende von Radfahrerinnen und Radfahrern aus aller Welt an, die alle das Ziel haben, einen der heiligen Giganten des Radsports zu bezwingen – den Stelvio Pass. Ab der Ausgabe 2026 umfasst die Veranstaltung zudem eine Gravel-Strecke, die es ermöglicht, noch tiefer in die beeindruckende Natur und die landschaftlichen Schönheiten der Alta Valtellina einzutauchen.
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