MTB-News > Juni 2026
ORBEA präsentiert das neue OIZ: BUILT TO FLY - Die Marke definiert Leistung im XC- und Marathon-Bereich neu, mit einem enorm starken, robusten Bike. In den vergangenen Jahren sind die Anforderungen im XC spezifischer geworden. Heute besteht die Kernzielgruppe nicht mehr einfach aus Menschen, die eine Runde drehen wollen, sondern aus solchen, die mit dem Ziel trainieren, in jedem Rennen besser zu werden und auf der Rennstrecke Bestleistung abzurufen. Dann gibt es noch diejenigen, die auf XC-Kursen kompromisslose Leistung wollen, und die, die im Weltcup auf höchstem Niveau antreten. Seit der Einführung des ersten Oiz im Jahr 2005 gilt das Bike weltweit als Maßstab in seiner Kategorie. Mit jeder neuen Generation prägten Bauart und Design des Oiz, die immer besser wurden, die Szene: von den flexenden Sitzstreben des ersten Oiz über das Squidlock-System bis hin zur patentierten I-Line-Technologie – diese Lösungen fanden besonderen Anklang bei all jenen, die in puncto Leistung keine Kompromisse eingehen. In einer derart weit entwickelten Kategorie ist es alles andere als einfach, ein Bike wie das Oiz noch weiter zu verbessern. Es zählt zu den Referenzmodellen auf dem Markt und wurde vielfach von internationalen Fachmagazinen ausgezeichnet. Bei der neuen Generation haben wir die entscheidenden Eigenschaften des Oiz konsequent weiterentwickelt und es damit zur bislang besten Version seiner selbst gemacht. ECHTE WETTKAMPFLEISTUNG - Gezielt gesetzte Steifigkeit Das neue Oiz ist das Ergebnis eines der ambitioniertesten Fahrradbauprojekte der jüngeren Orbea-Geschichte. Drei Jahre Entwicklungsarbeit flossen in einen komplett neuen Rahmen – mit einem klaren Ziel: die Leistung insgesamt zu verbessern und eines der leistungsfähigsten Bikes auf den Markt zu bringen. Zentral war dabei eine elementare Anforderung an moderne XC-Bikes: sie sollen steifer sein, aber nicht schwerer werden. Dafür analysierte unser Ingenieursteam akribisch jedes Rahmenelement – jedes Rohr, jede Verbindung und jede Formgebung wurde optimiert, um das Bike insgesamt steifer zu machen. Dabei arbeiteten wir mit modernen Finite-Elemente-Analysen, mit denen sich das dynamische Verhalten des Bikes bereits vor den ersten Testfahrten präzise abstimmen ließ. Doch die Weiterentwicklung endete nicht beim Design: Auch die Fertigungsprozesse wurden überarbeitet. Ein Beispiel dafür ist der optimierte Tretlagerbereich, der leichter geworden ist, aber genauso stabil und steif wir vorher. Möglich wurde das durch verfeinerte Herstellungsprozesse, unter anderem bei den Verbindungen der Rahmenelemente und dem Layup. Ein zentrales Element des neuen Oiz ist die überarbeitete Umlenkung: sie ist kompakter und deutlich steifer. Statt Carbon kommt geschmiedetes Aluminium zum Einsatz. Strategisch platzierte Hohlräume reduzieren das Gewicht gegenüber der Vorgängerversion um 30 Prozent. Ergänzt wird das System durch eine neue Brücke, die die Sitzstreben zusätzlich abstützt und den Hinterbau auch unter hoher Belastung präzise ausgerichtet hält. Orbea hat außerdem die Rohrformen optimiert und harte Übergänge eliminiert. Dadurch lässt sich das Carbon effizienter verdichten, der Anteil an Epoxidharz reduzieren und sich so das Verhältnis von Steifigkeit zu Gewicht verbessern. Das flügelähnlich geformte Oberrohr sorgt für mehr strukturelle Steifigkeit. Ketten- und Sitzstreben wurden gezielt auf maximale Torsionssteifigkeit ausgelegt, ohne das Bike unnötig schwerer zu machen. So fährt es sich auch auf technischen Trails deutlich stabiler. Dank Powerspine-Struktur, die sich entlang des unteren Rahmensegments vom Steuerrohr bis zum Tretlager zieht, verbessert sich die Kraftübertragung vor allem bei explosiven Belastungen wie Sprints und macht so das Bike insgesamt leistungsfähiger. Ein steiferer Rahmen spart am Berg wertvolle Watt, weil die Kraft direkter in Vortrieb umgesetzt wird. Er flext nur so viel, dass das Bike in Abfahrten nicht von der Spur abweicht, sich kontrolliert und sicher fährt. Gleichzeitig arbeitet das Fahrwerk effizienter, da es kaum Verwindungen rund um den Hauptdrehpunkt gibt. Dadurch spricht die Federung sensibler an, absorbiert Schläge effektiver und bleibt auch unter härtesten Bedingungen kontrollierbar. Wettkampftaugliches Fahrwerk Das Oiz etabliert sich weiter als kompromissloser XC-Spezialist mit 120-mm-Fahrwrk vorn wie hinten. Die Geometrie ist exakt auf diesen Federweg ausgelegt, optional lässt sich das Bike aber auch mit einer 130-mm-Gabel fahren ... wenn es ein bisschen mehr sein darf. Unverändert bleibt die degressive Kinematik. Der Fokus liegt hier auf einem festen Anfangshub im ersten Drittel. Das reduziert unerwünschten SAG und das typische Wippen bei offenem Dämpfer wird minimiert. Letzterer hat ein geringes Volumen für eine ausreichende Progression am Ende des Federwegs und um harte Durchschläge zu verhindern: ein effizientes Fahrwerk mit enormen Reserven. Auch die Geometrie wurde in Details effektiv optimiert: ● Wir haben die Kettenstreben von 432 mm auf kompakte 430 mm gekürzt. So wird das Bike agiler und beschleunigt zügiger, besonders bei Sprints oder Anstiegen im Wiegetritt. ● Durch das steilere Sitzrohr rückt die Sitzposition weiter über das Tretlager. Dadurch verbessert sich die Kraftübertragung und das Vorderrad behält in steilen Anstiegen mehr Traktion. ● Der Lenkwinkel wurde leicht von 67° auf 66,8° abgeflacht, wodurch sich das Bike bei hohem Tempo stabiler und kontrollierter fährt. Die patentierte I-Line-Technologie führt die Züge durch das Oberrohr direkt zum Dämpfer. Dadurch entfallen enge Kabelradien, was die Haltbarkeit erhöht und Reibung sowie Bedienkräfte reduziert. Über das Squidlock-System ist es möglich, Variostütze und Fahrwerk mit nur zwei Hebeln zu bedienen und zwischen drei Lockout-Modi zu wechseln, ohne die Hände vom Lenker zu nehmen. Das kompakte, zuverlässige System ist mit Shimano- und SRAM-Bremsaufnahmen sowie verschiedenen Fahrwerksystemen kompatibel und garantiert jederzeit maximale Kontrolle. Unendlich leicht Beim neuen Oiz wurde jedes Bauteil konsequent auf Leistung ausgelegt. Es gibt nichts, was keinen unmittelbaren Zweck erfüllt. Das Ergebnis: ein Rahmengewicht von lediglich 1.700 g in Größe M inklusive Dämpfer – und damit eines der leichtesten Rahmensets im XC-Bereich. Das Ziel war jedoch nie, einfach nur Gewicht einzusparen. Entscheidend war, das schnellste und leistungsfähigste Wettkampf-Bike überhaupt zu entwickeln. Dafür entstanden zahlreiche unterschiedliche Carbon-Layups, die intensiv getestet wurden, bis die finale Struktur den optimalen Mix aus geringem Gewicht, Steifigkeit, Präzision und Fahrgefühl bot – genau das, was modernes XC auf Top-Niveau verlangt. Selbst in Blindtests bevorzugte das Orbea FOX Factory Team konsequent das finale Layup gegenüber einem Prototyp, der fast 50 g leichter war. Das bestätigt: Das leistungsfähigste Chassis ist nicht zwangsläufig das leichteste. Der neue Rahmen steht für kompromisslose Effizienz und kombiniert moderne Materialien, fortschrittliches Design und höchste Fertigungsqualität. An der Spitze der Modellpalette steht OMX-Carbon, die ultimative Kombination aus geringem Gewicht und maximaler Steifigkeit für den Renneinsatz. OMR-Carbon bietet ein ideales Verhältnis von Gewicht zu Leistung bei gleicher Stabilität und strukturellen Eigenschaften. Gemacht, um auf Kurs zu bleiben Abgerundet wird das Gesamtpaket durch leistungsstarke OC-Komponenten wie das integrierte Cockpit, das Vorbau und Lenker kombiniert, oder verschiedene Variostützen. Ersteres spart Gewicht und erlaubt eine wettkampftaugliche Sitzposition, während Letztere die Wahl unterschiedlicher Hublängen ermöglichen. Dazu kommen praxisnahe Rennsportlösungen wie ein integriertes Multitool im Rahmen, Platz für zwei Flaschenhalter in allen Rahmengrößen sowie verstärkte Lager, die robuster und spielfrei sind. Das Oiz verfügt außerdem über das Spinblock-System. Es begrenzt den Lenkeinschlag und schützt Rahmen sowie Lack bei Stürzen oder in harten Wettkampfsituationen vor Beschädigungen. Die Post-Mount-Bremsaufnahme am Hinterbau verteilt die Bremskräfte ausgewogener und lässt sich mit verschiedenen Scheibengrößen nutzen, für allzeit zuverlässige Bremsleistung. Außerdem setzt Orbea auf ein Gewindetretlager, das zuverlässig, haltbar, geräuscharm und einfach zu warten ist. Umfassend personalisieren lässt sich das Bike mittels MyO, dem individuellen Custom-Programm von Orbea. Von hochwertigen Lackierungen bis hin zur Ergonomie ist alles möglich. So lässt sich jedes Detail exakt auf die eigenen Ansprüche im Renneinsatz abstimmen. Wettkampftauglich Das Orbea FOX Factory Team hat das Oiz im XCO-Weltcup getestet, das Team Klimatiza Orbea im Marathonbereich. Immer erwies es sich auch unter härtesten Bedingungen als zuverlässig und leistungsfähig. Pierre De Froidmont und Jennifer Jackson – beide ganz oben auf dem Podium bei nationalen Meisterschaften und regelmäßig im Weltcup in den Top 10 (Jennifer Jackson belegte beim Auftakt des XCO-Weltcups in Korea Rang vier) – schildern ihre Eindrücke vom neuen Bike: „Das neue Oiz hat uns beeindruckt. Vor allem die neue Rahmenkonstruktion und die höhere Steifigkeit in entscheidenden Bereichen machen es deutlich leistungsfähiger. Das neue Oiz fährt sich in vielerlei Hinsicht fast wie ein Trailbike: Es wirkt berechenbarer und lässt sich deutlich einfacher präzise auf der gewünschten Line halten.“ Verfügbarkeit Das Bike ist ab sofort über autorisierte Orbea-Shops erhältlich. Fotos: (c) Orbea Weitere Informationen unter www.orbea.com/de-de/ |