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MTB Sport News April 2026 47 - www.mtb-sport.de - die Mountainbike Seite im Netz!

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MTB-News > Archiv > April 2026

Das Lexware Mountainbike Team beim HC-Rennen in Haiming (Österreich) - "Die Form stimmt"

Elias  Hückmann wird beim Junior Series Rennen im Haiming (Österreich)  Vierter, Lina Baldauf erkämpft sich bei den U17-Mädchen Rang drei und  Noel Toth schafft im HC-Rennen der Klasse U23 den Sprung in die Top Ten.

"Das  ist technisch eine anspruchsvolle Strecke mit vielen Wurzel-Passagen in  den Anstiegen", sagt Daniel Berhe, Teammanager der Lexware Mountainbike  Mannschaft,
zum Cross-Country-Kurs in Haiming (Tirol). Sehr gut mit den  diffizilen Bedingungen zurecht kam Elias Hückmann (Archivfoto oben), der  im internationalen Rennen der Junioren (UCI Junior Series) Vierter  wurde. "Das war ein richtig gutes Rennen, die Form stimmt", sagt der  18-Jährige. Noel Toth gelang im Wettkampf der U23-Männer auf den letzten  Metern als Zehnter noch der Sprung in die Top Ten. Eine starke Leistung  zeigte Lina Baldauf im Rennen der U17: Sie teilte sich das Rennen gut  ein und sicherte sich Rang drei.

U23-Männer: Meister des "Pushens"
Wenn Noel  Toth über Cross-Country-Rennen spricht, kommt immer wieder ein Wort vor:  pushen. Wörtlich aus dem Englischen übersetzt bedeutet es  drücken/schieben. Das trifft es: Noel schiebt sich gerne von hinten nach  vorne, er treibt sich an im Vorwärtsgang. Für den 19-jährigen Schweizer  ist es das zweite von vier U23-Jahren, sein Zuhause ist in Oberhofen am  Thuner See, derzeit besucht er das Sport-Gymnasium in Bern-Neufeld:  "Dort bekomme ich neben der Schule auch Zeit zum Trainieren. Ich habe  etwa fünf Lektionen Unterricht am Tag und manchmal morgens Zeit zum  Training und dann nachmittags Schule oder umgekehrt", erzählt Noel, der  seit der vergangenen Saison für das Lexware Mountainbike Team startet.

In Haiming war Noel wieder kräftig am "Pushen". Weil sein Start wie so  oft nicht der Allerbeste war - "ich kam nicht ganz so gut weg" - blieb  ihm erneut nichts anderes übrig, als wieder einmal eine Aufholjagd zu  starten: Von Rang 16 nach der ersten Runde verbesserte er sich auf 13,  12, 11 und nach einem starken Finale war er Zehnter. "Ich habe gleich in  der ersten Runde gemerkt, dass mir ein bisschen die Energie fehlt und  es ein Kampf wird", sagt Noel, "ich war lange mit Lewin Iten unterwegs,  zusammen konnten wir gut nach vorne pushen". Am letzten Anstieg konnte  er seinen Schweizer Kollegen abhängen und auch noch kurz vor dem Ziel an  Nicolas Halter (Schweiz) vorbeisprinten, der mit einem platten Reifen  unterwegs war. "Ich bin zufrieden, das Rennen war aber schon sehr hart",  findet Noel.

U23-Frauen: Hintenraus fehlt die Kraft
Der  Rennverlauf von Antonia Weeger glich in Zügen dem von Noel Toth: Bei der  ersten Zwischenzeit wurde die 21-Jährige vom Lexware Team auf Position  19 registriert, nach der ersten Runde war sie 17. Sie arbeitete sich in  dem internationalen Feld kontinuierlich nach vorne, war 15., wenig  später 13. und das Ziel erreichte sie als 14. und beste Deutsche. "Ich  hatte am Montag noch Magen-Darm-Probleme mit allem Drum und Dran und  dafür ist das Ergebnis ganz okay", findet Antonia, "von der fünften  Runde an hat mir die Kraft für die letzten beiden Runden gefehlt, Spaß  hat dennoch gemacht". Die Fahrzeit war für die Klasse U23 allerdings  auch extrem lang, Antonia war eine Stunde und 32 Minuten unterwegs. Obwohl Noel Toth "etwas die Energie fehlte", erkämpfte er sich im HC-Rennen der U23-Klasse in Haiming den zehnten Platz.

Junioren: "Den Anstieg sind wir voll hochgeballert"
"Die  Bedingungen waren perfekt: die Temperatur hat gepasst, es war trocken  und die Strecke hat Spaß gemacht", sagt Elias nach dem international  stark besetzten Juniorenrennen.  "Ich hatte einen richtig guten Start  und bin direkt vorne reingefahren"." In der vierten Runde bildete Elias  mit drei weiteren Fahrern die Spitze, der Franzose attackierte, fuhr ein  paar Sekunden Vorsprung heraus, "aber wir konnten das Loch wieder  zufahren", sagt der 18-jährige deutsche Vizemeister. Das Quartett nahm  die letzte Runde in Angriff:  "Den breiten Anstieg sind wir voll  hochgeballert", lösen konnte sich aber keiner. Der Franzose verschärfte  in steilem Gelände abermals das Tempo, "da musste ich reißen lassen und  am letzten Anstieg habe ich auch nochmal ein paar Sekunden liegen  lassen", erzählt Elias. Mit Rang vier sei er "super zufrieden", er fühle  sich wohl in den Rennen und habe körperlich "keinerlei Probleme".

Juniorinnen: "Es ging überhaupt nichts. Abhaken"
"Es lief  überhaupt nicht, es war das schlechteste Rennen, das ich jemals gemacht  habe", sagt Maxi Strittmatter, die im U19-Endklassement als 34. geführt  wird. Einen Tag vor dem Rennen war sie im Training gestürzt, die Zähne  hatten etwas abbekommen, ebenso Knie und Handgelenk, die geschwollen  waren. "Ich wusste überhaupt nicht, ob ich am nächsten Tag starten kann,  das hat mich völlig aus dem Konzept gebracht", erzählt die 16-Jährige,  die ihre erste Saison bei den Juniorinnen absolviert. Vor dem Rennen  ging sie nochmals auf die Strecke, um sich Sicherheit zu holen, im  Rennen zeigte sich dann, "dass das für die Beine zuviel war. Da ging  überhaupt nichts, ich wurde komplett überrollt". Mental sei es sehr hart  gewesen, dennoch war aufgeben keine Option für sie.  "Es war halt so  ein Tag, an dem es einfach nicht läuft", sagt Maxi, "abhaken".

U17: "Körperlich und mental sehr hart"
"Es war ein  heißes und staubiges Rennen", klagt Lina Baldauf, mit dem dritten Platz  bei den U17-Mädchen sei sie "mega zufrieden". Nach einem suboptimalen  Start fand sie schnell in ihren Flow. "Es war körperlich und mental ein  sehr hartes Rennen, man musste technisch sauber fahren und konnte sich  nie wirklich erholen." Sie meisterte die Herausforderungen jedoch  bravourös und verbesserte sich nach Rang sieben in der Startphase, über  Position fünf auf den dritten Platz, den sie bis ins Ziel erfolgreich  verteidigte.
                            

                                                                      
Das nächste Highlight:
Der erste  Mountainbike-Weltcup der Saison wird vom 1. bis 3. Mai in Südkorea  ausgetragen. Erstmal in der Geschichte der Sportart geht es in Asien um  Weltcupsiege und -punkte im Cross-Country und Short Track. Die  Wettkämpfe in Mona Yangpyong - im Winter ein Ski-Resort - beginnen am  Freitag, 1. Mai, mit dem Short Track der U23-Frauen (10.35 Uhr). Das  Short Race der U23-Männer folgt um 11.25 Uhr, die Elite startet abends  um 17.15 Uhr (Frauen) und 18.05 (Männer). Zwei Tage später, am 3. Mai,  werden von 9 Uhr an die Cross-Country-Besten in den vier Klassen  ermittelt. (Alle Zeiten Korea Standard Time/der Zeitunterschied zu  Deutschland beträgt plus sieben Stunden).

Archivotos: (c) Armin M. Küstenbrück / EGO-Promotion

Weitere Informationen unter www.lexware-mountainbike-team.de

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